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Wer kennt sie nicht, die, die in unseren Innenstädten Broschüren verteilen, oder als “lebendige Sandwiche” herumlaufen mit dem Slogan: “Das Ende der Welt ist nahe!” Verspotten sollte man diese Menschen nicht, denn sie haben in so fern Recht, wenn sie behaupten, daß wir in der Endzeit leben, und daß es an der Zeit für uns alle ist, mit Gott “ins Reine” zu kommen. Es ist dabei jodoch immer die Frage, w i e wir als Christen unser Umfeld auf das zweite Kommen von Jesus Christus vorbereiten sollen. Die meisten Menschen (mis)interpretieren z. B. das griechische Wort “Apokalypse” als Synonym für (den) Weltuntergang. DAS heißt es jedoch auf gar keinen Fall. Apokalypse heißt nicht mehr und nicht weniger “Offenbarung”. Allerdings werden in der Apokalypse, also im Text der Offenbarung des Johannes, Ereignisse genannt, die uns ängstigen und den Untergang dieser Welt befürchten lassen. Es ist von schlimmen (wahrscheinlich nuklear geführten) Kriegen die Rede, von furchtbaren Naturkatastrophen, Seuchen und Hungersnöten. Und, als ob das alles noch nicht schon genug wäre, sind diese Ereignisse auch noch in einer uns heute geradezu unverständlichen, symbolhaften Sprache verfaßt. Das alles ist nicht gerade dazu angetan, uns auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus zu freuen, aber anstatt das, was die Frohe Botschaft Jesu ausmacht, zu betonen, rückt für die so genannten “Untergangspropheten” die Zerstörung dieser Welt mehr in den Vordergrund als die Errettung und Erlösung durch das Opfer von Jesus Christus.
Daher sollte man auf all die (selbst ernannten) Untergangspropheten nicht hören, sondern statt dessen auf den vertrauen, der einst gesagt hat:
“Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird.” Matthäus 24, Vers 42
Vor Kurzem bin ich auf eine Webseite gestoßen, die behauptet, daß am 21. Mai 2011 das Jüngste Gericht und der Weltuntergang stattfinden wird. Das ist eben solcher Nonsens wie die Behauptung, daß am 21. oder 22. Dezember 2012 die Erde untergehen wird. Solche, leider immer wiederkehrende Panikmache ist sowohl kontraproduktiv als auch gefährlich. Zudem nützt sie niemandem. Aus den Aussagen Jesus´ wissen wir, daß - außer dem Vater - niemand den Tag des Jüngsten Gerichtes kennt. Daher ist es müßig bzw. absolute Zeitverschwendung, solch einen “Weltuntergangstag” errechnen und prognostizieren zu wollen. Wir sollen auf das zweite Erscheinen von Jesus Christus j e d e r z e i t vorbereitet sein. Wie aber sieht das zweite Kommen unseres Herrn konkret aus? Ganz genau kann das niemand wissen, aber Er selbst sagte darüber, daß jeder Mensch - egal wo auf der Welt er oder sie sich befindet - über sein (2.) Kommen sofort Bescheid wissen werde.
Vor dem zweiten Erscheinen Jesu müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Viele der Prophezeiungen und in der Bibel erwähnten Ereignisse haben sich (auf atemberaubende Weise) bereits erfüllt, aber dennoch gibt es einiges, was sich noch ereignen muß. Ich nenne an dieser Stelle nur einige wenige:
- vor dem Erscheinen Jesu tritt der Antichrist auf, - gibt es vor der Großen Drangsal/Trübsal (dauert 7 Jahre) eine Entrückung, - der in Hesekiel 38/39 erwähnte Krieg (Gog/Magog) findet vorher statt, - der Tempel in Jerusalem muß zuvor wieder aufgebaut werden - die große Schlacht von Armageddon muß vorher statt finden etc.
Wir sehen also 1. daß wir uns vor den falschen Propheten hüten müssen, und daß es 2. keinen Weltuntergang vor dem zweiten Erscheinen unseres Herrn, Jesus Christus, geben wird.
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