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Was will ich damit sagen? Eigentlich ist es nicht schwer zu erraten. Von der Politik in Komplizenschaft mit den Mainstream-Medien werden wir (für) blöd gehalten; in beinahe jeder Lebenssituation werden wir bevormundet und gegängelt. Natürlich braucht jede Gesellschaft Normen und Regeln - keine Frage, aber das meine ich auch nicht wirklich. Vielmehr wird von allen Seiten ein Komformitätsdruck auf den Einzelnen ausgeübt wie selten in der Geschichte vorher.
Ein bei weitem merkwürdigeres Phänomen in diesem Zusammenhang ist jedoch, daß diesem (oftmals sehr subtilen) Druck schnell nachgegeben wird, um bloß nicht als ´Störfaktor´ oder gar als ´Sonderling´ zu gelten. Dabei spielt ein ganz bestimmter Faktor eine entscheidende Rolle: ANGST! Angst ist es, die viele davon abhält, endlich den Mund auf zu machen, um zu artikulieren, was ihnen nicht paßt und nicht gefällt. Angst, den Job zu verlieren, Angst vor gesellschaftlicher Isolation etc... Diese Angst ist gewollt, denn Angst sorgt für gesellschaftliche/politische Konformität. Darüber hinaus gibt es zig Fernehkanäle mit so genannter, trommeldoofer “Unterhaltung”, damit das eigene Denken zumindest unterdrückt wird. Ja, wir suchen begeistert nach dem nächsten Superstar, dem nächsten, strunzdumm-dürr-blonden Topmodell, drücken für irgendeinen Fußballclub sämtliche Daumen etc... - alles, damit wir unsere Situation nicht reflektieren.
Damals, im antiken Rom unterhielten sich einmal zwei Senatoren. Der eine: “Es ist ärgerlich, wenn ein Sklave entläuft. Wir sollten daher ein Gestz einführen, damit jeder Sklave ein farbiges Armband tragen muß.” Der andere: “Das halte ich für keine so gute Idee.” “Aber warum denn nicht?”; fragte der andere Senator darauf. “Wenn sie erst einmal merken, wie viele sie sind, sind es die längste Zeit unsere Sklaven gewesen!”
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