christliches Abendland?

Was, so fragt man sich unwillkürlich, wenn man durch unsere Städte geht, ist an unserer Kultur (noch) christlich?

Dabei meine ich jetzt nicht unbedingt den Hype und das Brimborium, das um Thilo Sarrazin´s Buch “Deutschland schafft sich ab” gemacht wird. Zwar wird Deutschland seit einigen Jahren aus Gründen der so genannten “political correctness” mit Moscheen zugepflastert - eine größer und “schöner” als die andere, aber DAS meine ich nicht wirklich.

Viel entscheidender ist die Tatsache, daß das, was christliches Leben eigentlich ausmacht (Nächstenliebe, Vergebung, Einhaltung der Gebote usw.) immer mehr auf dem Rückzug ist. Der (christliche) Glaube ist einfach nicht (mehr) “in”.

Wenn nicht die Jagd nach dem (schnellen) Geld und nach Vergnügungen und der neuesten Unterhaltungselektronik die Menschen in Atem hält, dann sind es der allgemeine Körper- und Gesundheitskult, oder aber die z. Zt. aktuelle Öko- oder Klima-Religion. Oder man befragt die Karten, die Sterne, oder die Geister Verstorbener um Rat und Lebenshilfe.

Die Bibel lesen die Wenigsten, und die, die für diese Aufgabe (der Lebenshilfe) eigentlich zuständig sind, warum versagen sie dabei? Warum laufen den christlichen Kirchen die Menschen davon? Woran liegt das?
Nach meiner Meinung versagen beide Kirchen, weil sie von ihren Kanzeln nur den Menschen das predigen, was sie hören wollen, anstatt die Menschen darüber zu informieren, was ihr Handeln und Nichthandeln für (ewige) Konsequenzen hat.
Die Kirchen scheuen davor zurück, den Gläubigen die WAHRHEIT zu sagen. Die Wahrheit ist, daß wir alle Sünder sind und auf die Gnade und Vergebung von Jesus Christus angewiesen sind, um gerettet zu werden.
Der einzelne Mensch muß zunächst (für sich persönlich) erkennen, daß er gesündigt hat und allein keine Chance hat, zu Gott zu gelangen.

Am Kreuz hat Jesus Christus sein Leben für uns gegeben - an unserer Stelle hat er sein Blut vergossen, mit dem er uns - ganz persönlich von der Sünde rein gewaschen hat.
Um errettet zu werden, muß der Mensch dieses Opfer und Jesus Christus als Retter annehmen.

Die meisten Christen können und/oder wollen sich nicht vorstellen, daß Gott Menschen in die Hölle und damit in die ewige Verdammnis schickt. Die Kirchen vermitteln oft ein Gottesbild, daß durch keine Stelle in der Heiligen Schrift gedeckt wird.
Jesus warnt an sehr vielen Stellen im Neuen Testament eindringlich vor der Hölle - mehr als er über den Himmel und das Paradies erzählt. Das hat mit Sicherheit einen wirklich ernsten Grund.
 

 

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